Griaß di …

Mit dieser Internetseite möchte ich euch in erster Linie über meine neuen Kletterrouten informieren, solange sie noch nicht in einem Führer aufgenommen wurden.
Da ich nicht nur Erstbegehungen mache, und auch sonst oft in Fels und Schnee unterwegs bin, möchte ich euch im Menüpunkt „Tourenberichte“ über meine schönsten Kletter- und Skitouren-Erlebnisse berichten. Dazu ein wichtiger Hinweis: Die Bild-Topos sind nur eine ungefähre Darstellung der Routen in der Wand. Sie ersetzen keinesfalls den Kauf des jeweiligen Kletterführer des Gebiets!
Im Menüpunkt „Tourenverhältnisse“ könnt ihr eure eigenen aktuellen Tourenerfahrungen hinterlassen. Ist auch mal schön, von anderen zu lesen …
Die „Wanderexe“ hat folgenden Hintergrund: In irgendeiner Kletterroute in den Alpen befindet sich eine hängengelassene Express-Schlinge, gekennzeichnet mit dieser Internet-Adresse und dem Hinweis sie wieder in eine andere Kletterroute mitzunehmen und dort hängenzulassen. Wer sie findet, soll dies hier in den „Wanderexenblog“ schreiben, mit einem Bericht, wo er sie gefunden hat usw. Damit können wir die Reise unserer „Wanderexe“ mitbestaunen.
Und last but not least könnt ihr hier meinen Kletterführer „Klettern in den Tannheimer Bergen“ erwerben.
Hüttenschlüssel verloren

Ein paar Stationen

Meine erste Kletterroute als Zwölfjähriger war der Gimpel-Westgrat in den Tannheimer Bergen. Als Teenager folgten die „Alten Südwände“ aus Walter Pause‘s „Schwerem Fels“. Studium in Augsburg. Kletterpause in Kneipen, Gitarre Spielen, Party … Nein, das Leben in der Stadt war auf Dauer nichts für mich, am Wochenende wieder Flucht in die Berge, alpine Klassiker sammeln.

Wieder nach Hause in die Allgäuer Provinz, Start ins Berufsleben. Walter Pause’s Touren im „Extremen Fels“ abgehakt. Irgendwann erschien der erste Schweiz-Plaisir-Führer, die erste Bekannschaft mit Bohrhaken und jahrelanges Konsumieren dieser Touren. Vielleicht hat mich dies am meisten geprägt …

1996 war ich an der Plattspitze bei Ehrwald unterwegs. Nach einer Abseilfahrt über kompakten Fels, wie man ihn selten findet, kaufte ich mir eine Bohrmaschine und ein paar Wochen später waren dort die ersten Haken gesetzt.

Wenig später entdeckte ich ein Felsriff im Oberallgäu, das Platz für 120 Sportkletterrouten bot. Zurück nach Ehrwald, ich entdeckte dort die Seebenwände. wasserzerfressener Fels vom Feinsten, die ersten Plaisirrouten entstanden. Danach richtete ich in den Tannheimer Bergen über 20 Mehrseillängen-Touren sowie einen Klettergarten am Gaichtpass ein. Es folgten die Longline „Aquaria“ an der Plattspitze. und der Baseclimb der „Therapie“ am Zugspitzmassiv. Danach  mehrere Routen am Säuling in den Ammergauer Bergen sowie Gehrenspitze bei Reutte. Anschließend Mixed-Climb im Winter und Plaisir im Klein-Walsertal. Mittlerweile (2018) war ich wieder in den Tannheimern kreativ, der Bedarf an gängigen Plaisir-Touren hält an …

Leider können nicht alle weiteren Gebiete verraten werden, denn die Jäger warten mit der Flinte …

Ideen habe ich noch genug, allerdings mit längerem Zustieg, die talnahen Felsen sind längst erschlossen …

Routencharakter

Meine Routen sind durchgehend mit Bohrhaken eingerichtet. Die Bohrhaken-Abstände richten sich nach deren Schwierigkeit, abweichend schwere Stellen können A-Null geklettert werden. Friends und Keile werden nicht benötigt. In der Regel gibt es Abseilpisten für den Abstieg.

Nun wünsche ich euch viel Spaß in den Bergen. Und nicht vergessen: Immer schön festhalten …