Klettern am Hannibal-Turm

Klettern am Hannibal-Turm

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Unterhalb des Galenstocks, eingebettet vom Sidelengletscher,  thront der Hannibal-Turm. Hier erlebt man Plaisir auf höchster Ebene. Der relativ kurze Zustieg und die phantastischen Routen inmitten einer wilden eindrucksvollen Gletscherlandschaft machen das Massiv zum meistbesuchten Klettergebiet am Furkapass. Auf dem Gipfel gibt es eine kleine Überraschung: nach der Tour gelangt man zur Bushaltestelle „Hanicity“ samt Sitzgelegenheit, auf der die Aussicht genossen werden kann. Der nächste Bus ins Tal lässt allerdings lange auf sich warten …

Jürg von Känel hat hier 1995 die erste Route eingerichtet: „Conquest of Paradise“, eine der besten Linien dieser Gegend. Die Jahre darauf kamen noch weitere dazu, bis hin zur „Hanimoon“, ein weiteres Highlight am Massiv. Die abwechslungsreiche Kletterei, konstante Schwierigkeiten samt guter Absicherung tragen zur Beliebtheit dieser Klettertouren bei. Und wieder einmal ist es ratsam, an einem schönen Sommertag bereits früh am Einstieg zu stehen, um dem Belagerungszustand zuvorzukommen … Aufgrund der Überschaubarkeit und Nähe zum Ausgangspunkt können an einem Tag gut zwei Routen geklettert werden.

Weitere lohnende Ziele gibt es außerdem am Großen Furkahorn, dem Galenstock und den Bielenhörnern. Für einen mehrtägigen Aufenthalt ist gesorgt …

Schwierigkeit

Conquest of Paradise: 6a+ bzw. 5c+ A0
Hanimoon: 6a+ bzw. 5c+ obligatorisch

topoAbsicherung

Laut Plaisir-Führer „super“. Die Bohrhakenabstände sind nicht allzu lange und sorgen für stressfreies Klettern.

Material

Doppelseil, 12 Exen, Schlingen, Abseilausrüstung, Keile und Friends können im Auto bleiben

Zustieg

Vom Furkapass Richtung Sidelenhütte. Nach einer knappen Stunde verlässt man den Pfad nach links und über Geröll bzw. Blöcke gelangt man zu einem Felsvorbau. Die Einstiege werden über Platten von rechts her angegangen. Die Routennamen sind angeschrieben. Vom Furkapass ca. 1 ¼ Stunden.

zustieg Abstieg

Die Abseilpiste befindet sich wenige Meter östlich der Hanni-Bank.

Übernachtung

Am Furkapass kann bei den Kasernen gut gezeltet, biwakiert oder im Auto übernachtet werden. Für einen mehrtägigen Aufenthalt bietet sich die „Sidelenhütte“ an. Ca. 1,5 Stunden vom Furkapass entfernt.

Topos

Schweiz-Plaisir Ost, Filidor-Verlag

 

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