Klettern an der Kraftwand

Klettern an der Kraftwand

Als „klein, aber fein“ könnte man die Kraftwand beschreiben. Für die Oberallgäuer ist dies ein beliebter Feierabend-Klettergarten, der kurze Zustieg von ca. 10 Minuten macht’s möglich. Neben langen, leicht überhängenden Ausdauer-Routen gibt es auch ein paar leichtere Möglichkeiten sich an die Wand ranzutasten. Von flachen Platten, über große Überhänge und steile Wandkletterei wird hier alles geboten. Je nach Schwierigkeitsgrad ist mit einer mehr oder weniger großen Griffauswahl zu rechnen. Vor allem in den schwierigeren Routen weisen die entscheidenden Griffe mittlerweile allerdings eine deutliche Politur auf …

Die Kraftwand ist nach Nordwesten ausgerichtet und eignet sich besonders für heiße Hochsommer-Tage. Aufgrund der darüber liegenden Botanik sind die Felsen nach längeren Regentagen längere Zeit feucht.

Über einen ausgetretenen Pfad kann in weiteren 10 Minuten der darüberliegende Weihar, dem größten Klettergebiet der Gegend, erreicht werden. Dabei trifft man unterwegs auf diverse Boulderblöcke, die sich in schöner Landschaft zwischen Moos-Teppichen befinden.

Routenangebot

Insgesamt 30 Routen im 5. bis 8. Schwierigkeitsgrad. Im rechten, etwas kürzeren Wandbereich befinden sich ca. 10 Anstiege im 6. Grad, die sich auch für Anfänger eignen.

Absicherung

Perfekt mit Bohrhaken. In den schwereren Linien ist allerdings auch mit zwingenden Kletterpassagen zu rechnen. Die Umlenkungen sind mit Karabinern ausgestattet.

Material

50-Meter-Einfachseil. 12 Exen

Ausgangspunkt

Man fährt von Bad Hindelang die Pass-Straße Richtung Oberjoch hinauf. Etwa auf halber Strecke befindet sich auf der linken Straßenseite ein kleiner Parkplatz (Wegweiser Hirschalpe).

Zustieg

Am Beginn des Parkplatzes steigt man über einen Holz-Zaun und gelangt auf die Almwiese. Ein schwach ausgetretener Pfad führt leicht rechtshaltend durch ein Waldstück mit Sumpfwiese zu einem Steinschlag-Gitter. Von hier geradeaus hoch zur Wand. Vom Parkplatz ca. 10 Minuten.

Literatur

Kletterführer Allgäu-Rock www.gebro-verlag.de

Bildgallerie

Schreibe einen Kommentar