Klettern im Labertal

Klettern im Labertal

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Das traditionsreichste Klettergebiet Regensburgs befindet sich bei Schönhofen in einer idyllischen Tallandschaft entlang der Laber. Man erreicht das Klettergebiet vom Parkplatz in ca. 15 Minuten bequem auf einer schmalen Teerstraße. Die überaus löchrigen, griffigen und steilen Felswände sind überhalb einer Wiese sehr schön gelegen und bieten bei einer Höhe von bis zu 40 Metern bzw. 2 Seillängen ein dichtes Routennetz in den mittleren Schwierigkeitsgraden. Das Klettergebiet ist sehr stark frequentiert und der Fels nach unzähligen Begehungen trotzdem immer noch gut zu beklettern bzw. wenig abgespeckt. Je nach Jahreszeit wird die Wand ab Mittag von der Sonne beschienen oder trocknet nach Regenfällen wieder sehr schnell ab. Und auch die Familien dürfen sich freuen: Von der darunterliegenden Picknick-Wiese aus kann die Mama mit „aller“-Zurufen unterstützt werden. Selbst an sonnigen Wintertagen trifft man hier gelegentlich auf Kletterer …

Das Klettergebiet bietet insgesamt 4 Hauptsektoren, mit jeweils unterschiedlichem Charakter. Die Labertalwand mit den meisten Routen liegt dabei im Zentrum, die Randsektoren sind nur wenige Gehminuten davon entfernt.

Nixenwand

5 Routen im Schwierigkeitsgrad 5+ bis 7. Die Wand ist am schnellsten erreichbar, wenige Minuten vor der Labertalwand, direkt an der Straße. Sie ist etwas länger im Schatten gelegen und bietet schwarzen Fels mit Rissen, bei einer Wandhöhe von ca. 15 Metern. Zur zusätzlichen Absicherung sind Friends von Vorteil.

Labertalwand

Der Hauptsektor des Gebiets mit einem breit gefächerten Angebot: 26 Routen im Schwierigkeitsgrad 3+ bis 7. Direkt an der Straße gelegen. Typisch ist der gelbe, löchrige Fels bis 40 Meter Wandhöhe. Teilweise 2 Seillängen, hier gibt es die meisten leichten Routen des Klettegebiets. Vormittags im Schatten gelegen, im Hochsommer ab Mittag sehr schnell unerträglich heiß.

Schwarze Wand

11 Routen im Schwierigkeitsgrad 5- bis 8-. Die Wand befindet sich links oberhalb der Labertalwand und ist über einen Pfad in wenigen Minuten erreichbar. Im rechten Wandteil bietet sie schwarzen Fels mit schönen leichten Routen. Im linken Wandteil gibt es teilweise anspruchsvolle Überhänge. Von den 4 Sektoren am längsten im Schatten gelegen. Geeignet für den Hochsommer.

Eisenbahner Wand

14 Routen im Schwierigkeitsgrad 6- bis 8-. Die Wand befindet sich etwa auf gleicher Höhe links der Schwarzen Wand. Zunächst gleicher Zustieg, dann nach links, in wenigen Minuten erreichbar. Gelber steiler Fels, teilweise anspruchsvolle Absicherung, Friends sind von Vorteil.

Absicherung

An den schwersten Stellen stecken Haken in den Routen. In den leicheteren Passagen sind die Abstände etwas länger.  Zusätzlich kann mit Sanduhrschlingen, Keilen und Friends optimiert werden. Das Ablassen, bzw. Abseilen erfolgt an Klebehaken.

Material

70-Meter-Einfachseil, 12 Exen, dünne Sanduhr-Schlingen. Weniger geübten Kletterern sei die Mitnahme von Keilen und Friends empfohlen. Für die Labertalwand ist für die längeren Routen Abseilausrüstung von Vorteil.

Ausgangspunkt

Schönhofen, ca. 10 km nordwestlich von Regensburg. Parken am Sportplatz.

Zustieg

Vom Parkplatz ca. 1 Kilometer über die schmale Teerstraße entlang des Sportplatzes und weiter zu den Felsen, direkt an der Straße. Ca. 15 Minuten zu Fuß.

Topos

Kletterführer Südlicher Frankenjura, Panico Verlag

 

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