Skitour zur Namloser Wetterspitze in den Lechtaler Alpen

Skitour zur Namloser Wetterspitze in den Lechtaler Alpen

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Die Namloser Wetterspitze zählt sicher zu den großzügigsten klassischen Skitouren im Lechtal. Bereits beim Zustieg der Unternehmung ist der riesige Fels-Trabant von unten sichtbar und man kann sich auf eine längere Tour einstellen. Eine gute Kondition und sichere Lawinenverhältnisse sind Voraussetzung für die Unternehmung. Unterwegs stößt man immer wieder auf Lawinenstriche, die hinter Fallerschein taleinwärts von der rechten Hangseite herabziehen.

Der Anstieg zieht sich zunächst über einen flach ansteigenden Forstweg bis Fallerschein, einer idyllischen, malerischen Siedlung mit ca. 40 Blockhütten. Sie gilt als eines der größten Almdörfer Tirols. Bis vor einigen Jahrhunderten waren die Hütten das ganze Jahr über bewohnt. Mittlerweile werden sie nur noch während der Sommermonate als Feriensiedlung genutzt. Zur Skitourenzeit ist eine kleine Almhütte bewirtschaftet, die sich als Einkehrmöglichkeit nach der Tour anbietet.

Vom westlichen Dorfrand geht es über einen Rücken weiter taleinwärts ansteigend. Bei einem kleinen Wäldchen verjüngt sich der Weg und folgt flach dem rechten Schluchtrand. Das Gelände ist hier eng und abschüssig, deshalb ist bei Vereisung Vorsicht geboten, Absturzgefahr.

Danach findet sich wieder schönes freies Skigelände entlang der rechten Hangseite. Am Talschluss geht es zunächst eben in einer Linksschlaufe hinauf Richtung Westseite der Wetterspitze. Über einen steile Hang, einer breite Wanne, anschließend wieder steil, gelangt man ins Putzenjoch. Hier links ab über die Riesenflanke gerade empor. Dies ist der anstrengendste Abschnitt der Route, teilweise steil, ein endlos langer 500-Meter-Rücken ist zu bewältigen. Bei einer windgeformten Schneeflanke, dem Beginn der Gipfelfelsen, befindet sich das Skidepot. Von hier geht es unschwierig in wenigen Minuten hinauf zum höchsten Punkt.

Parken

Von Stanzach im Lechtal (Tirol) geht es auf einer schmalen Teerstraße hinauf nach Namlos. Etwa nach 5 Km erscheint der Wegweiser „Fallerschein“. Hier gibt es einen Parkplatz für mehrere Autos, der morgens schnell besetzt ist. Davor und danach befinden sich noch mehrere Parklücken, die mit Gehen mit den Tourenschuhen auf der Teerstraße verbunden sind.

Aufstiegsdaten

Vom Parkplatz (ca. 1250 m) geht es in ca. 45 min hinauf nach Fallerschein (ca. 1350 m). Weiter taleinwärts und linkshaltend zum Putzenjoch (ca. 2081 m). Über die Westflanke zum Gipfel (2553 m). Gesamtgehzeit ca. 3,5 – 4 Stunden. Höhenunterschied: ca. 1250 m)

 

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