Haute Route – Tag 1


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Von Argentière zur Hütte Albert 1er

Wir stellten unser Auto in Argentière ca. 15 Uhr ab. Normalerweise führt die Haute-Route an der Lognan Hütte und der Argentière Hütte vorbei. Diese waren jedoch zu unserer Zeit voll besetzt, weshalb wir auf die Hütte Albert 1er Hütte ausgewichen sind. Da die Seilbahn zur Aiguille des Grands Montets wegen eines Brandes außer Betrieb war, nahmen wir in Argentière die Seilbahn ERSE bis auf 2588 m. Danach stiegen wir zum Col des Rachasses (3037 m) auf und fuhren den Rognons und den Argentière Gletscher hinab, auf einer Höhe von ca. 2360 m, wo wir die Moräne auf der rechten Seite erreichten. Von da aus stiegen wir über den Punkt 2443 hoch, Richtung Col du Passon (3028), was wegen dem sulzigen Schnee sehr anstrengend war. Der steile Aufstieg zum Col du Passon erfolgte mit Steigeiseneinsatz in der am Abend schattigen Rinne. Die Abfahrt zur Albert 1er Hütte lief problemlos mit Stirnlampe entlang der Spuren. Da wir erst ca. 16 Uhr unten in Argentière gestartet sind, kamen wir erst gegen 22 Uhr im Dunkeln an der Hütte an. Da wir nicht akklimatisiert waren, war die erste Tagestour sehr anstrengend. Die Anreise in Argentiere am Vortag oder ein Aufstieg vorbei an der Refuge de Lognan wären eventuell sinnvoller gewesen. Trotz der späten Ankunft in der Hütte bekamen wir vom freundlichen Personal noch etwas zu Essen.

Info zur Albert 1er Hütte

Das Personal ist jung und freundlich. Es gibt einen gemütlichen Gastraum mit Sofa vor dem Kamin, mit Bücherecke und einer Gitarre. Die Hütte ist zu empfehlen, wenn  die Agentiere Hütte belegt ist oder wenn man einen alternativen Einstieg in die Haute Rout sucht.

Haute Route – Tag 3


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Mit Zug und Bus nach Verbier, Besteigung der Rosablanche und Einkehr in Prafleuri Hütte

Wir ließen das Auto zurück in Martigny und fuhren mit dem Zug und dem Bus nach Verbier, wo wir um 09:45 Uhr die Seilbahnen zum Col de Gentiannes (2893 m) nahmen. Von da aus fuhren wir die Piste hinunter und stiegen bis zum Col de la Chaux auf. Am Mont Fort See vorbei, erreichten wir leicht den Col de Momin. Wir überquerten den Praflurigletscher und stiegen zum Gipfel der Rosablance (3335 m) auf, den wir um 14:00 Uhr zuletzt zu Fuß erreichten. Die Abfahrt zur Prafleuri Hütte  erfolgte ebenso über den Prafleuri Gletscher.

Infos zur Prafleuri Hütte:

Toll war, dass es auf der Hütte fließend Wasser, wenn auch kein Trinkwasser gab. Hüttenwirt und Bedienung  waren sehr nett. Es gab für jeden Tisch eine mündliche Wetterauskunft und das Abendessen war sehr gut. Zudem gab es einen Begrüßungstee und einen Krug Tee kostenlos zum Abendbrot für jeden Tisch. Im Zimmer gab es 2 Steckdosen. Bei Anmeldung bekam man eine Wertmarke. Pro Wertmarke konnte man im Schlafraum 2 Stunden Licht und Strom im Schlafraum anschalten.