Über mich

Peter Schwarzmann

Ein paar Stationen

Meine erste Kletterroute als Zwölfjähriger war der Gimpel-Westgrat. Als Teenager folgten die „Alten Südwände“ aus Walter Pause‘s „Schwerem Fels“. Studium in Augsburg. Kletterpause in in Kneipen, Gitarrespielen, Party …  Nein, das Leben in der Stadt war auf Dauer nichts für mich, am Wochenende wieder Flucht in die Berge, alpine Klassiker sammeln.

Wieder nach Hause in die Allgäuer Provinz, Start ins Berufsleben. Walter Pause’s Touren im „Extremen Fels“ abgehakt. Irgendwann erschien der erste Schweiz-Plaisir-Führer, die erste Bekannschaft mit Bohrhaken und jahrelanges Konsumieren dieser Touren. Vielleicht hat mich dies am meisten geprägt …

1996 war ich an der Plattspitze bei Ehrwald. Nach einer Abseilfahrt über kompakten Fels, wie man ihn selten findet, kaufte ich mir eine Bohrmaschine und ein paar Wochen später waren dort die ersten Haken gesetzt.

Später entdeckte ich ein Felsriff im Oberallgäu, das Platz für 120 Sportkletterrouten bot. Zurück nach Ehrwald, ich entdeckte dort die Seebenwände. Wasserzerfressener Fels vom Feinsten, die ersten Plaisirrouten entstanden. Danach richtete ich in den Tannheimer Bergen über 20 Mehrseillängen-Touren sowie einen Klettergarten am Gaichtpass ein. Es folgte die Longline „Aquaria“ an der Plattspitze. Danach  mehrere Routen am Säuling in den Ammergauer Bergen. Gehrenspitze in den Tannheimern. Zuletzt Mixed-Climb im Winter und Plaisir im Klein-Walsertal. Leider können nicht alle Gebiete verraten werden, denn die Jäger warten mit der Flinte …

Ideen habe ich noch genug, allerdings mit längerem Zustieg, die talnahen Gebiete sind längst erschlossen …

Routencharakter

Meine Routen sind durchgehend mit Bohrhaken eingerichtet. Die BH-Abstände richten sich nach deren Schwierigkeit, abweichend schwere Stellen können AO geklettert werden. Friends und Keile werden nicht benötigt. In der Regel gibt es Abseilpisten für den Abstieg.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Routen …