Untere Schwansee-Platten

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Der Klettergarten ist ein geeigneter Test für die Sohlen: Leicht geneigte Platten mit Kanten und Auflegern bieten meist Reibungskletterei. Aufgrund relativ enger Hakenabstände kann das Gebiet als anfängertauglich bezeichnet werden. Der unkomplizierte Zugang und ebene Wandfuß bietet sich auch für Familien an. Die Einstiege sind meist von Bäumen umgeben, die im Sommer Schatten spenden.

Am rechten Rand des Hauptmassivs befinden sich seit kurzem 2 neue Routen mit Verschneidungs-Charakter. Wenige Meter weiter rechts (beschildert) gibt es neuerdings auch kurze Kinderrouten, die aufgrund enger Hakenabstände zum Vorstieg geeignet sind.

Wegen der meist moderaten Schwierigkeiten ist das Klettergebiet sehr beliebt und dem entsprechend stark frequentiert. Nach dem Klettern bietet sich eine Rast am idyllisch gelegenen Schwansee samt einer in der Nähe gelegenen Brotzeitstube an. Aufgrund der angenehmen Schotterwege, lohnt es sich das Bike mitzunehmen.

Ganz in der Nähe liegt auch der Klettergarten Ziegelwies (siehe Bericht), sehr für Familien-Ausflüge geeignet. Das Gebiet ist auch in Kürze von hier aus erreichbar. Die dazwischen gelegenen „Oberen Schwanseeplatten“ (siehe Kletterführer Allgäu-Rock) bieten ähnliche Kletterei, allerdings mit sehr weiten Hakenabständen. Die meisten Routen verlangen einen sicheren Vorsteiger, der dem weniger Geübten das Toprope einhängt …

Beim Zustieg zu den Unteren Schwanseeplatten (Beschilderung Kalvarienberg) trifft man auf eine Hinweistafel mit einer Nachbildung eines Meteoriten, der am 6. April 2002 in unmittelbarer Nähe niederging. Er zerbarst in einer Höhe von etwa 22 Kilometern über dem Erdboden in mehrere Fragmente, die über einem mehrere Quadratkilometer großen Gebiet niedergingen. Bisher konnten drei dieser Fragmente mit einer Gesamtmasse von rund sechs Kilogramm geborgen werden. Er gilt als der erste Meteorit in Deutschland (und als der vierte weltweit), der anhand simultaner fotografischer Aufzeichnungen aufgefunden werden konnte. Der Meteorit „Neuschwanstein stammt aus einer äußerst seltenen Gruppe der Steinmeteoriten.

Routenangebot

Schwierigkeitsgrad 3             2 Routen

Schwierigkeitsgrad 4             2 Routen

Schwierigkeitsgrad 5             6 Routen

Schwierigkeitsgrad 6             9 Routen

Schwierigkeitsgrad 7             3 Routen

Schwierigkeitsgrad 8             1 Route

Absicherung

Perfekt mit Klebehaken oder Schwerlastankern. An den Umlenkungen befinden sich Karabiner

Material

50-Meter-Einfachseil

10 Exen

Ausgangspunkt

Zwischen Füssen und Schwangau befindet sich die Ortschaft „Alterschrofen“. Von Füssen kommend biegt man am südlichen Ortsende nach rechts Richtung Schwansee ab. Nach wenigen 100 Metern erreicht man einen großen Parkplatz für die Wanderer.

Zugang

Zu Fuß oder mit dem Bike weiter zum Schwansee (beschildert). Nun den Schotterweg weiter bis zu einer Abzweigung nach rechts, die zum Kalvarienberg führt. Hier über den Schotterweg nach rechts ansteigend. Zwei Schlaufen führen zu einer Geraden. Nach ca. 200 Meter biegt ein steiler Trampelpfad nach rechts zu den bereits sichtbaren Schwanseeplatten ab. Vom Parkplatz ca. 30 Minuten.

Topo

Kletterführer Allgäu-Rock, www.gebro-verlag.de

 

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